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Du interessierst dich für Berufe, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht? Dann bist du genau richtig bei uns.
Entdecke unsere innovativen Studiengänge im Bereich der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik.
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Bachelor - Dual
mit den Profilen Bewegung und Tanz, Medien, Musik oder Sprache
Bildung und Erziehung in der Kindheit und ästhetische Praxis (B.A.)
Soziale Arbeit und ästhetische Praxis (B.A.)
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Forschungsaktivitäten an der HCHP
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Willkommen an der Hochschule Clara Hoffbauer Potsdam!
Die HCHP ist eine private, staatlich anerkannte, durch den Wissenschaftsrat akkreditierte Hochschule. Unsere Studiengänge bieten dir eine exzellente Vorbereitung für den Einstieg in Soziale Berufe.
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Mit dem Career Service unterstützen wir Studierende beim Berufseinstieg und Unternehmen bei der Suche nach akademischen Nachwuchskräften.

Dass Musik erfinden ein wichtiger Bestandteil musikalischen Lernens sein sollte, ist ein musikpädagogischer Allgemeinplatz, der keiner weiteren Legitimation mehr bedarf. Die Rahmenpläne und Abituraufgaben der einzelnen Bundesländer stellen Musik erfinden daher schon seit langem in den Fokus musikalischer Lehr-Lern-Prozesse. Gleiches sollte zweifellos für die musikpädagogischen Seminare unserer Hochschulen und Universitäten gelten.
Lenkt man den Blick nun weg von allgemeinbildender Schule hin zu Musikpädagogik in Sozialer Arbeit und Kindheitspädagogik, stellt sich die Frage: Ist das Erfinden von Musik nicht gerade hier die zentrale Methode von Musikpädagogik und Musikvermittlung?
Die im vorliegenden Aufsatz "Songwriting mit Schülern" dargelegten musikpädagogischen Überlegungen lassen sich als Blaupause für Musik in der Sozialen Arbeit und in der Kindheitspädagogik lesen: Der kreative Selbstausdruck mittels selbst erschaffener Musik (egal ob Hip-Hop-Track, Popsong oder Improvisation) fördert Selbstwirksamkeit, Eigenständigkeit und Empowerment der Adressat*innen, mit denen unsere Studierenden im Dualen Studium arbeiten. Ob ein Song dabei am Klavier oder in einer Musizier-App entsteht, ist zweitrangig. Grundlegend sind musikpädagogische Niederschwelligkeit und Barrierefreiheit. Denn musikalische Angebote in sozial- und kindheitspädagogischen Kontexten zielen nicht auf Virtuosität und hohe Kunst, sondern auf Partizipation, kulturelle Teilhabe und Inklusion. An der Hochschule Clara Hoffbauer Potsdam lernen dual Studierende der Sozialen Arbeit und der Kindheitspädagogik deshalb nicht nur die verschiedensten Facetten Elementarer Musikpädagogik kennen, sondern erarbeiten sich selbstbestimmt und explorativ musikpraktische Fähigkeiten mit Blick auf Songwriting und digitale Musikproduktion.

Koch, Jan-Peter (2017). Songwriting mit Schülern. In J.-P. Koch, K. Schilling-Sandvoß (Hrsg). Lehrer als Künstler (S.210-222). Aachen Shaker-Verlag.

Der gesamte Aufsatz ist hier verfügbar.

Bereits zum dritten Mal findet die zertifizierte Weiterbildung zum Freien Erzählen im pädagogischen und künstlerischen Kontext statt.
An 16 Samstagen jeweils von 10 bis 17 Uhr bilden sich die  Teilnehmer*innen im freien Nacherzählen von Geschichten fort. Zusätzlich werden ihnen Einzel-Coachings angeboten. Atem- und Stimmarbeit, Gesang und Bewegung sind Teil des Curriculums.
Unter der Leitung erfahrener und qualifizierter Erzähl- und Theaterpädagog*innen erarbeiten sich die Teilnehmer*innen umfangreiches Repertoire aus den Volksmärchen der Welt, biblischen Geschichten, Mythen der Antike sowie biografischen Stoffen. Sie lernen, eine Geschichte dramaturgisch zu erfassen, eine bildhafte und poetische Sprache für die eigenen Bilder zu finden, mit und ohne Material zu erzählen und musikalische Elemente einzubeziehen.

Dozentinnen: Silvia Freund, Soogi Kang, Nicola Knappe, Christine Lander, Maria Carmela Marinelli, Prof. Kristin Wardetzky
Leitung: Suse Weisse
Termine 2024: 04.05./08.06./06.07./07.09./05.10./23.11./14.12.
              2025: 11.01./15.02./08.03./05.04./10.05./07.06./12.07./13.09./11.10./12.10.
Kosten: 1.480 € (Ratenzahlung möglich)
Teilnehmer*innenzahl: 12
Anmeldung und Kontakt: Suse Weisse | s.weisse@hchp.de | 0176 4826 3476

Was ist eigentlich „Kindheitspädagogik“ – oder auch „Bildung und Erziehung in der Kindheit“? In welchen Arbeitsfeldern arbeiten Kindheitspädagog*innen? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten sind für den Beruf entscheidend? Auf diese Fragen antwortet Kerstin Eschwege, Professorin für Sozialpädagogik, Schwerpunkt Elementarpädagogik, an der Hochschule Clara Hoffbauer Potsdam.

Sie interessieren sich für den Studiengang "Bildung und Erziehung in der Kindheit"? Nähere Informationen finden Sie hier.

Was ist eigentlich Kindheitspädagogik?

Die Kindheitspädagogik oder auch Bildung und Erziehung in der Kindheit ist ein relativ neues, sich schnell entwickelndes Berufsfeld. Sie ist keine Ausbildung zur/zum Erzieher*in in Kitas, sondern eine eigenständige akademische Qualifikation und befasst sich mit der Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit. Anders als Erzieher*innen sind Kindheitspädagog*innen auch für leitende Positionen qualifiziert. Sie entwickeln wissenschaftlich reflektierte Konzepte zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern. Dabei arbeiten sie eng mit Familien zusammen, um den Kindern eine individuelle und kindgerechte Entwicklung zu ermöglichen.

Was ist der Unterschied zwischen Kindheitspädagogik und Grundschulpädagogik?

Der Unterschied zwischen Kindheitspädagogik und Grundschulpädagogik besteht darin, dass es zwei verschiedene Arbeitsfelder und Studiengänge sind.
In der Grundschulpädagogik wird lehramtsbezogen für spezifische Unterrichtsfächer ausgebildet, also zum Beispiel als Lehrerin für Musik an Grundschulen. Kindheitspädagog*innen unterrichten nicht in Unterrichtsfächern.
Trotzdem ist die Schule auch ein Arbeitsfeld der Kindheitspädagogik: Kindheitspädagog*innen unterstützen hier in enger Abstimmung und zusammen mit der Lehrkraft zum Beispiel das
Lernen im Unterricht, betreuen die Kinder unter anderem in der Hausaufgabenzeit in Horten und führen AG`s durch.

Was sind die Hauptbestandteile des Studiums der Kindheitspädagogik?

Das Studium vermittelt neben wissenschaftlichen und methodischen Grundlagen der Kindheitspädagogik professionsbezogene Inhalte, auch bezogen auf die Zusammenarbeit mit Familien.
Die profilbildenden Schwerpunkte des Studiengangs sind Kinderrechte und Kinderschutz, Qualitätsentwicklung und -management im Arbeitsfeld der Kindertagesbetreuung, die Leitung und das Management kindheitspädagogischer Einrichtungen sowie die Reflexion der pädagogischen Haltung.

Welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Interessen soll ich für ein Studium der Kindheitspädagogik mitbringen?

Am wichtigsten ist es, gern mit Kindern in Bildungs- und Erziehungskontexten zu arbeiten, also kindbezogen und/oder in Gruppen pädagogisch zu vermitteln und zu fördern.
Das schließt auch immer die Perspektive auf Familien mit ein, die institutionell begleitet wird. Im dualen Studium fokussieren wir auch auf pädagogische Angebote an der Schnittstelle zu den künstlerisch-ästhetischen Profilen Musik, Sprache, Medien oder Bewegung & Tanz.

Wo arbeiten Kindheitspädagog*innen?

In der Regel arbeiten Kindheitspädagog*innen mit Kindern bis zum Ende des zwölften Lebensjahres.
Das schließt neben Kitas auch die Schulen, also Ganztagsschulen und Horte sowie – je nach Bundesland – auch weiterführende Schulen mit ein.
Weitere Arbeitsfelder gibt es im Bereich der Frühförderung, in Familienzentren, in Einrichtungen der Freizeitpädagogik, in der Familienbildung und -beratung sowie im Kinderschutz. Hier nehmen Kindheitspädagog*innen oft leitende Aufgaben wahr, zum Beispiel die Leitung von Gruppen, Projekten und Einrichtungen. Oder sie arbeiten als Fachberatung, in der Projektentwicklung, in der Qualitäts- und Teamentwicklung, in Trägerorganisationen und in Fachverbänden, in der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Was hat kindliches Sich-Bewegen mit Bildung zu tun? Wie wird es in den Bildungsplänen der Bundesländer für bildungsrelevant erklärt? In diesem Beitrag untersuchen wir, wie kindliches Sich-Bewegen in den Bildungsplänen als Gegenstand kindheitspädagogischen Handelns dargestellt wird. Anlass für diese Forschung ist, dass der Bereich Bewegung, Spiel und Sport in der Kindheitspädagogik durch zwei Entwicklungen neue Bedeutung bekommen hat: Zum einen steigt die Inanspruchnahme von Ganztagsbetreuung, weshalb Bewegung im Kindesalter großenteils in der Kindertagesbetreuung stattfindet und dort als institutionelles Angebot gestaltet wird. Zum anderen wird kindliches Sich-Bewegen in der Kita seit Einführung der Bildungspläne der Bundesländer zu einem bildungsrelevanten Geschehen erklärt. Das wird im Beitrag auch vor dem Hintergrund aktueller Befunde des Kindheitsforschung interpretiert.

Abeck, Ina-Marie, Meyer, Rudolph, & Saborowski, Maxine (2022): „Thematisierungen kindlichen Sich-Bewegens in den Bildungsplänen der Bundesländer für die frühkindliche Bildung“. In: Schwier, J., Seyda, M. (Hg.): Bewegung, Spiel und Sport im Kindesalter. Bielefeld: transcript, S. 65-76.

Der Sammelband mit diesem Beitrag ist hier verfügbar.

Auf unserem schönen Campus und bei sonnigem Wetter fand Anfang Juli das Sommerfest der HCHP statt. Gleich mehrere Bands aus dem Musikpädagogikstudiengang traten auf, Bewegungsstudent*innen tanzten, zwei Studentinnen des Sprachpädagogikstudiengangs führten ein Theaterstück auf und unsere angehenden Medienpädagog*innen präsentierten u. a. verschiedene Video- und Audioarbeiten.

Die Bands des Musikpädagogikstudiengangs "Eine Band gegen unsere Zeit", "Electric Flash" und "Jupiter Orange" unterhielten unsere Gäste mit ihren mitreißenden Live-Auftritten. Neben Einflüssen aus den 80ern, 90ern und 2000, lieferten sie auch Mischungen aus Techno und House.

Aus dem Studiengang Medienpädagogik wurden eine Dokumentation über ein ehemaliges Mitglied einer Jugendgang, ein Film über die krisenhafte Biografie eines jungen Mannes und ein Horrorhörspiel präsentiert. Zudem wurden Tanz- und Musikvideos aus den anderen Studiengängen gezeigt. In der Gaming Zone konnten die Gäste des Sommerfestes Erfahrungen mit einer Virtual Reality-Brille machen oder auch einfach auf der Switch über den Projektor Super Smash Bros zocken.

Bewegungspädagogikstudent*innen zeigten tänzerische Beiträge, choreografische Bilder und Performances rund um die Themen Identität und gesellschaftliche Normativität.

Zwei Studen*innen des Studiengangs Sprachpädagogik zeigten "Tigermilch" - ein Stück über das Erwachsenwerden, sehr frei nach der Spielfassung von Catharina Fillers. Im temporeichen Wechsel zwischen Bild und Szene erzählten und zeigten Lilith Janssen und Ricarda Moreira eine coming of age-Geschichte, die an jeder Ecke durch unerwartete Wendungen und Tabubrüche überrascht.

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