Bereits zum dritten Mal findet die zertifizierte Weiterbildung zum Freien Erzählen im pädagogischen und künstlerischen Kontext statt.
An 16 Samstagen jeweils von 10 bis 17 Uhr bilden sich die  Teilnehmer*innen im freien Nacherzählen von Geschichten fort. Zusätzlich werden ihnen Einzel-Coachings angeboten. Atem- und Stimmarbeit, Gesang und Bewegung sind Teil des Curriculums.
Unter der Leitung erfahrener und qualifizierter Erzähl- und Theaterpädagog*innen erarbeiten sich die Teilnehmer*innen umfangreiches Repertoire aus den Volksmärchen der Welt, biblischen Geschichten, Mythen der Antike sowie biografischen Stoffen. Sie lernen, eine Geschichte dramaturgisch zu erfassen, eine bildhafte und poetische Sprache für die eigenen Bilder zu finden, mit und ohne Material zu erzählen und musikalische Elemente einzubeziehen.

Dozentinnen: Silvia Freund, Soogi Kang, Nicola Knappe, Christine Lander, Maria Carmela Marinelli, Prof. Kristin Wardetzky
Leitung: Suse Weisse
Termine 2024: 04.05./08.06./06.07./07.09./05.10./23.11./14.12.
              2025: 11.01./15.02./08.03./05.04./10.05./07.06./12.07./13.09./11.10./12.10.
Kosten: 1.480 € (Ratenzahlung möglich)
Teilnehmer*innenzahl: 12
Anmeldung und Kontakt: Suse Weisse | s.weisse@hchp.de | 0176 4826 3476

Die Initiative Bildung und digitaler Kapitalismus mit ihrem Sprecher, Prof. Dr. Valentin Dander, leistet mit ihrem Positionspapier einen Beitrag, um digital-kapitalistische Formationsprozesse in kritischer Perspektive zu thematisieren und gleichzeitig alternative, nachhaltige Entwicklungspfade in wissenschaftlichen Kontexten, pädagogischen Handlungsfeldern und bildungspolitischen Öffentlichkeiten zu fördern. Hierzu gehört wesentlich, den aktiven, selbstbewussten und kompetenten Umgang mit digitalen und anderen Medientechnologien im Kontext eines umfassenden Verständnisses von Bildung und Medienbildung zu unterstützen. Für die Medienpädagogik und verschiedene Kontexte der Bildungsarbeit wie der Sozialen Arbeit werden diese Fragen zusehends virulent - sowohl im Umgang mit digitalen Infrastrukturen als auch als Gegenstand der Auseinandersetzung, etwa in der Medienpädagogik.

Im Positionspapier der Initiative Bildung und digitaler Kapitalismus werden zunächst grundlegende Positionen zum Verhältnis von Kapitalismus und digitalen Technologien beschrieben und kritisch betrachtet. Danach skizziert das Papier das Verhältnis von Bildung und digitalem Kapitalismus auf vier Ebenen: Begriffe, Subjekte und Ziele von Bildung; bildungspolitische Programmatiken; digitale Infrastrukturen der Bildung; Didaktiken und Bildungsmaterialien.

Initiative Bildung und digitaler Kapitalismus (Mai 2023): Bildung und digitaler Kapitalismus - ein Positionspapier, veröffentlicht unter einer CC BY 4.0 Lizenz auf https://bildung-und-digitaler-kapitalismus.de/positionspapier/

Die Anfrage, auf die der Text "Außerschulische Medienbildung in ländlichen Räumen - konkrete Utopien" zu antworten versucht, lautete, mit Blick auf ländliche Raume in der Brandenburger Fläche, die Situation und Einstellungen pädagogischer Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit in der außerschulischen Medienbildung im Nachgang der COVID-19-Pandemie einzuordnen und über mögliche Zukünfte zu spekulieren. Die Pandemie rückt hierbei in den Hintergrund. Stattdessen werden grundlegende Fragen der Relevanz ländlicher Räume für die medienpädagogische Arbeit und für die Jugendarbeit in ländlichen Räumen aufgeworfen und bearbeitet; wie auch natürlich umgekehrt: die Relevanz der Medienpädagogik für diese ländlichen Räume.
In der Broschüre zum Programm jumblr - Jugendmedienbildung im ländlichen Raum des Landesfachverbands Medienbildung Brandenburg e.V. werden darüber hinaus zahlreiche weitere "Denkanstöße für die Medienbildung in ländlichen Räumen" gegeben - in Form von Denkanstößen zum Thema und anhand von konkreten Projektbeispielen.

Dander, V. (2023). Außerschulische Medienbildung in ländlichen Räumen - Konkrete Utopien. In Landesfachverband Medienbildung Brandenburg e. V. (Hrsg.), Jumblr[JIM]-Dialog 01. Denkanstöße für die Medienbildung in ländlichen Räumen (S. 26–35). Landesfachverband Medienbildung Brandenburg.

Die Broschüre mit diesem Beitrag ist hier verfügbar.

Auf unserem schönen Campus und bei sonnigem Wetter fand Anfang Juli das Sommerfest der HCHP statt. Gleich mehrere Bands aus dem Musikpädagogikstudiengang traten auf, Bewegungsstudent*innen tanzten, zwei Studentinnen des Sprachpädagogikstudiengangs führten ein Theaterstück auf und unsere angehenden Medienpädagog*innen präsentierten u. a. verschiedene Video- und Audioarbeiten.

Die Bands des Musikpädagogikstudiengangs "Eine Band gegen unsere Zeit", "Electric Flash" und "Jupiter Orange" unterhielten unsere Gäste mit ihren mitreißenden Live-Auftritten. Neben Einflüssen aus den 80ern, 90ern und 2000, lieferten sie auch Mischungen aus Techno und House.

Aus dem Studiengang Medienpädagogik wurden eine Dokumentation über ein ehemaliges Mitglied einer Jugendgang, ein Film über die krisenhafte Biografie eines jungen Mannes und ein Horrorhörspiel präsentiert. Zudem wurden Tanz- und Musikvideos aus den anderen Studiengängen gezeigt. In der Gaming Zone konnten die Gäste des Sommerfestes Erfahrungen mit einer Virtual Reality-Brille machen oder auch einfach auf der Switch über den Projektor Super Smash Bros zocken.

Bewegungspädagogikstudent*innen zeigten tänzerische Beiträge, choreografische Bilder und Performances rund um die Themen Identität und gesellschaftliche Normativität.

Zwei Studen*innen des Studiengangs Sprachpädagogik zeigten "Tigermilch" - ein Stück über das Erwachsenwerden, sehr frei nach der Spielfassung von Catharina Fillers. Im temporeichen Wechsel zwischen Bild und Szene erzählten und zeigten Lilith Janssen und Ricarda Moreira eine coming of age-Geschichte, die an jeder Ecke durch unerwartete Wendungen und Tabubrüche überrascht.

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